Presse

21.9.2021

Bündnis „Herne Goes Future“ ruft zur Teilnahme am Klimastreik auf
Bürgerbegehren für Klimaneutralität in Vorbereitung

Der Klimawandel geht schneller voran als noch vor wenigen Jahren angenommen und lässt keine Zeit mehr übrig, konkretes Handeln aufzuschieben.
Das Bündnis „Herne Goes Future“ ruft deshalb auf, am Klimastreik am Freitag, den 24. September, teilzunehmen. Fridays for Future Herne und andere „for Future“-Gruppen demonstrieren ab 11 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz unter dem Motto „Another World is Possible“ – Eine andere Welt ist möglich.

Auch in Herne ist dringende Veränderung nötig: Das Bündnis „Herne Goes Future“ möchte über Bürgerbegehren die Stadt auf den Weg in Richtung Klimaneutralität bringen.
Dem überparteilichen Bündnis gehören unter anderem der BUND, Kreisgruppe Herne, das Eine Welt Zentrum Herne und Health for Future, Mittleres Ruhrgebiet, an.
Weitere Informationen unter: www.herne-goes-future.earth

26.7.2021

Kreuzweg Gorleben-Garzweiler Aktivistin: psychische Belastung durch andauernde Polizeipräsenz zwingt zur Aufgabe

OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Montag, kurz vor 16 Uhr in der Nähe des STEAG-Kraftwerks Herne: Die Polizei ist schon mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, vor der Zufahrt des Kohle-Kraftwerks vor der Kanalbrücke, auf den Grünstreifen und bald auch auf dem Gehweg, wo sich die Unterstützer aus den kirchlichen Gemeinden, vom Eine-Welt-Zentrum und von „Herne Goes Future“ kurz vor 16 Uhr einfinden.

Was die Polizei noch nicht wissen kann: Die Aktivistinnen und Aktivisten von „Kreuzweg Gorleben – Garzweiler“ haben die Aktion vor dem Kraftwerk der STEAG in Herne abgeblasen. „Zu groß war die psychische Belastung durch die dauernde Anwesenheit der Polizei“, sagt eine Sprecherin der „Gorleben – Garzweiler“ Aktion bewegt. In Hamm und in Datteln seien die Erlebnisse derart belastend gewesen, dass man sich entschlossen habe, in Herne sich nur im geschützten Raum, vor allem aber ohne die Polizei auszutauschen.“

Der „Kreuzweg Gorleben – Garzweiler“ macht in der Tradition der Anti-Atomkraft-Bewegung auf die aktuellen Treiber der Klimakatastrophe und den natur- und landschaftszerstörenden sowie hochgradig klimaschädlichen Braunkohletagebau im rheinischen Revier aufmerksam.

Das massive Polizeiaufgebot erklärt ein Polizeibeamter den Unterstützerinnen und Unterstützern des Kreuzwegs so: „Die Polizei, wir wollen Sie schützen – vor Gegendemonstranten…“
Anzahl der Gegendemonstranten: Null, ungefähre Anzahl  der Eine-Welt-Zentrum-, „Herne Goes Future“- und andere Unterstützer 20, geschätzte Anzahl  der Polizisten 30! **

Bild: Herne Goes Future
** (Dieser Pressetext ist verschickt worden an: WAZ, Redaktion Herne, Radio Herne, Halloherne, Wochenblatt)


21.04.2021 

Am gestrigen Abend, am 20. April, hat sich das Bündnis „Herne Goes Future“ gegründet. “Herne Goes Future“ ist ein lokales Bündnis für Klima-, Umwelt-, Natur- und Gesundheitsschutz.
Wegen der Corona-Situation war das Gründungstreffen der Herner und Wanne-Eickler Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Online-Veranstaltung organisiert worden.

Tenor der Gründungsveranstaltung war, dass konkretes Handeln auf lokaler Ebene nicht verschoben werden kann, es nicht ausreicht, Absichten für Gesundheits- und Klimaschutz nur zu formulieren.
Den deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz entgegenzusetzen, soll für die Hernerinnen und Wanne-Eickler unmittelbar positive Folgen haben: Saubere Luft und ein großer Grünanteil machen eine Stadt lebenswert und gleichzeitig klimafreundlich.

Für konkrete, lokale Maßnahmen wird sich das Klimabündnis in der Öffentlichkeit engagieren und Kooperationen mit Umweltverbänden, Betrieben, Vereinen und anderen Organisationen aufbauen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden das Bündnis unter: www.herne-goes-future.earth


Hier werden chronologisch unsere Pressemitteilungen veröffentlicht.