Herner Themen

Auf der Weltklimakonferenz 2019 hat Germanwatch (www.germanwatch.org) bereits darauf hingewiesen, dass Deutschland auf Platz 3 der Länderliste der Klimafolgen-Verlierer steht. Verschwindende Wälder, aussterbende Arten und apokalyptische Überschwemmungen sind bundesweit schon traurige Realität.


Auch in Herne ist die Klimakrise deutlich spürbar, Bäume vertrocknen, Keller laufen bei Starkregen voll, gesundheitliche Probleme nehmen bei Hitzewellen erheblich zu und die Sommermonate werden im Ruhrgebiet unerträglich – eine kommunale Umstellung in Richtung Klimaneutralität dagegen bleibt bisher weitgehend aus: Ein Kraftwerk und viele Industrieansiedlungen verursachen weiterhin riesige Mengen CO2, der Individualverkehr ist auf die Nutzung von Automobilen ausgerichtet, der Anteil an Grünflächen und Naturschutzgebieten nimmt durch Bebauung und Versiegelung kontinuierlich  ab.

Radwege, Walkabilitiy und autofreie Zonen fehlen in der Stadtplanung ebenso wie die Förderung klimaneutraler Arbeitsplätze oder der Erhalt zusammenhängender Naturschutzgebiete.
 

make it move

„Klimaneutralität“ muss sehr viel früher als 2050 erreicht werden. – Ein Bäumchen vor anwesender Presse zu pflanzen, reicht dafür nicht aus! Wir wollen Herne bewegen, jetzt konkret mehr zu machen als symbolische drei E-Ladestationen aufzubauen oder die „Klimaampel“ für Bauprojekte einzuführen.

Die Klimawende wird in den Städten entschieden.